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"Der Hornbrief"

Im Dezember 2016 haben wir die Newsletterreihe "Der Hornbrief" begonnen mit der wir Ihnen in losen Zeitabständen - in der Regel monatlich - informative und unterhaltsame Informationen rund um unsere Jagdhörner bieten.

Die Themenbreite geht dabei von der Technik über Hersteller und Komponisten über Musikstücke bis zu Bezugsquellen und den bläserischen Blick über den Zaun.

Beispiel: Der Hornbrief - Beispiel

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archive pixabay cc0Hornbrief-Archiv

Hier finden Sie die bisher versandten Hornbriefe:

Der Hornbrief 2018-07 Fanfaren der Reit- und Schleppjagd

Der Hornbrief 2018-06 Gewinnung von Jagdhornbläsern

Der Hornbrief 2018-05_Vita_Charles_Tyndare

Der Hornbrief 2018-04 Hubertusmessen in B

Der Hornbrief 2018-03 - Les Chasses Eternelles Interpretationshilfe

Der Hornbrief 2018-02 - Gedanken zur Interpretation in der Jagdmusik

Der Hornbrief 2018-01 - Hermann Maderthaner, österreichischer Jagdhornkomponist

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Der Hornbrief - Juli 2018 - Die Fanfaren der Reit- und Schleppjagd

Joachim Kolberg, ein Jagdhornist und Komponist für Jagdmusikstücke, erläutert in seinem Vorwort zu seinem aktualisierten Notenband „Jagdsignale und Fanfaren auf Reit- und Schleppjagden mit Fürst-Pless und B-Parforcehörnern die Entwicklung dieser Jagdhornrichtung.

Nachfolgend sein Beitrag „Zur Entwicklung der Signale und Fanfaren der Reit- und Schleppjagden“. Vielen Dank, lieber Jochen, für die Erlaubnis zur Verwendung.

Hier der Beitrag als PDF-Datei.

Joachim Kolberg:

Wenn die in meinen Notenbüchern für Fürst-Pless- und Parforcehörner angebotenen Musikstücke heute auf unseren Reit- und Schleppjagden erklingen, werden sie von Jagdherren und Reitern gewürdigt, weil sie mit dem Jagdgeschehen übereinstimmen.

Durch umfangreiche Nachforschungen konnte ich herausfinden, welche Jagdsignale und Fanfaren zur Tradition der Reit- und Schleppjagden in Deutschland gehören.

So unterstützte bereits 1984 (bei ausführlichen Gesprächen im Zusammenhang mit dem Bundeswettbewerb der Jagdhornbläser-Gilde in Norderstedt) Bläser und Komponist Oskar Weber meine Anstrengungen. Er gehörte einem Trompetercorps der Kavallerie an. Er fand meine Vorgehensweise für ein Notenbuch mit Jagdsignalen für Reit- und Schleppjagden sehr gut. Auch mit meinem Bläserfreund Manfred Hein aus Hamburg besprach ich den Aufbau eines Notenbuches mit Jagdsignalen für Reit- und Schlappjagden. Als ehemalige Jagdreiter mit freundschaftlichen Verbindungen zu ehemaligen Kavallerie-Offizieren wollte er dieses Projekt unterstützen. Er forschte nach alten Jagdsignalen und wurde in einer Heeres-Druckschrift von 1936 fündig (es finden sich dort drei Hornsignale der Kavallerie für reiterliche Es-Parforcehornbläser). Aber auch z.B. in Ungarn, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich-Ungarn, Polen England und Russland gab es früher Kavallerie-Regimenter mit eigener reiterlicher Jagdmusik.

Die in den letzten Jahrzehnten in Jagdhorn-Bläserkreisen publizierten und lautstark vertretenen aber nicht bewiesenen Behauptungen, dass die Jagdsignale der Hetzjagd vom 15. bis 17. Jahrhundert aus Frankreich, die Jagdsignale der deutschen Jäger oder die Jagdsignale aus der ehemaligen k.u.k. Monarchie Österreich-Ungarn zum Brauchtum und zur Tradition unserer Reit- und Schleppjagden gehören, konnten damit widerlegt werden.

So findet sich in keinem meiner ca. 20 Notenbücher aus Europa ein Hinweis, dass die dort aufgeführten Jagdsignale für Reit- oder Schleppjagden im deutschsprachigen Raum komponiert wurden. Selbst in dem für Deutschland bekanntesten Notenbuch „Jagd- und Waldhornschule“ von Bernhard Pompecki gibt es keine Hinweise auf Jagdsignale für Reit- und Schleppjagden, sondern nur auf Jagdsignale für die unterschiedlichen Formen der Hetzjagden.

Auch in meinen Gesprächen mit Prof. J. Pöschl, Komponist österreichischer Jagdmusik, wurde mir bestätigt, dass die mehrstimmigen Jagdsignale für Es-Parforcehörner aus der Zeit der k. u. k. Monarchie Österreich-Ungarn nur für die dortigen Parforcejagden des Adels im 18. und 19. Jahrhundert komponiert wurden. Ebenfalls bestätigten mir Herr Bernard Bertrand und Herr Maurice Sergent, ehemaliges Vorstandsmitglied der FITF (Fédération International des Trompes de France) in Gesprächen, dass die FANFAREN DE CIRCONSTANCES ET ANIMAUX in den vergangenen Jahrhunderten von mehreren Komponisten nur für die Parforcejagden mit seinen verschiedenen Jagdformen in Frankreich komponiert wurden.

Alle diese Jagdsignale wurden in Zeiträumen komponiert, als es im damaligen Deutschen Reich noch keine Reit- und Schleppjagden gab.

Der Import und die Verbreitung der Jagdsignale aus Österreich und Frankreich erfolgte erst in den 80er- und 90er Jahren durch Vorstandsmitglieder der Jagdhornbläser-Gilde, ohne dass die Gildemitglieder darüber informiert wurden.

Alle diese Signale wurden für andere Jagdformen oder für das Militär komponiert und stimmen mit dem Jagdgeschehen und dem Jagdablauf unserer Reit- und Schleppjagden nicht überein. Zu der Zeit, als diese Kompositionen entstanden, gab es in Deutschland noch keine Reit- und Schleppjagden. [die meisten Signale und einige Stücke unserer „B-Hörner“ wurden mit den Jägern des Fürst von Pless aus dem Militärgebrauch abgeleitet – siehe „Der Hornbrief - April 2017 - Die Herkunft unserer Jagdhornsignale“, Martin Geyer auf www.parforcehornmusik.de ].

Meine Nachforschungen ergaben, dass die Jagdreiter der preußischen Kavallerie bei der Gründung der Schleppjagdvereine vor ca. 170 Jahren mit eingebunden waren, so erzählt dies z.B. die Geschichte des Hamburger Schleppjagd Vereins. Damit wurden auch deren Jagdsignale und Fanfaren auf den Reit- und Schleppjagden eingeführt und bis in die 1940er Jahre geblasen. Sie gehören zur Tradition dieser Jagdformen, sind aber leider verschollen und in Vergessenheit geraten. Ein Zeitzeugnis in Bildform von 1910 zeigt eine Schleppjagd mit sechs uniformierten Jagdreitern der Kavallerie.

2018 07 01
„Schleppjagd“ vom Maler
A. Jank, datiert 1910, Sechs Jagdreiter in Uniform der Kavallerie

(weitere Informationen sind aus Büchern wie z. B. „Reiterinnerungen von G. J. Whyte-Melville“ oder „K. von Keudell und Frhr. von Esebeck von 1922“ zu entnehmen. In den Traditionsgeschichten älterer Schleppjagdvereine werden der enge Kontakt und die Namen von Vereinsmitgliedern aus den Kavallerie-Regimentern beschrieben)

Mit diesen erworbenen Erfahrungen kam es durch meinen Freund General Bertrand Pflimlin in den 90er Jahren zu einem Zusammentreffen mit einem sehr großen berittenen Bläsercorps der Kavallerie. Das war ein sehr eindrucksvolles und prägendes Erlebnis. Da konnte ich die Bläser mit ihrem Hörnerklang aus allernächster Nähe erleben.

Das führte zu einem längeren Studium der Methoden und Rhythmen der Kavallerie-Musik. Es standen mir auch Melodien alter Reiterlieder zur Verfügung und dazu lernte ich die Stilelemente der traditionellen reiterlichen Jagdmusik kennen (es gibt eine Auswahl von Melodien alter Volks-, Jäger-, Vaterlands-, Studenten- und Reiterlieder aus dem 18. und 19. Jahrhundert im Liederbuch „ERK`S Liederschatz“. Sie wurden auch in Reitermärsche für die verschiedenen Gangarten der Pferde z. B. Dressur, Trap, Galopp, Quadrille integriert).

Als auffälligsten Unterschied kann man wohl die überwiegende Nutzung des 2/4-Taktes in der reiterlichen Musik anführen, während die Jagdsignale der Parforcejagd aus Frankreich alle im 6/8 Takt komponiert sind, da diese meistens im Sattel sitzend während des Galopps geblasen werden.

All dies ermutigte mich, neue und passende jagdliche Hornsignale für Reit- und Schleppjagden zu komponieren, die an die Tradition der Jagdsignale und Fanfaren der Reit- und Schleppjagden früherer Zeiten anschließen.

Vita Joachim Kolberg: Leben mit der Jagdmusik

Nach einer Ausbildung als Jugendlicher in Gesang und am Klavier lernte ich später als Mitglied in einem Reiterverein das kleine Jagdhorn und die verschiedenen großen Jagdhörner kennen. Mit Freunden gründete ich eine Bläsergruppe in Norderstedt und zweimal wurden wir auch Bundessieger beim Wettbewerb der Jagdhornbläser-Gilde. Zu Auftritten wurde auch häufig zu Pferde geblasen. Dieses schöne Hobby musste ich leider aus beruflichen Gründen aufgeben. Später machte ich die Jägerprüfung und lernte die Jagd mit Büchse, Flinte und den Jagdsignalen kennen.

Es entwickelte sich bei mir eine große Liebe zu den unterschiedlichen Jagdhörnern. Vom B-Horn über das Es-Horn bis zum D-Horn. Um die dafür erforderlichen Blastechniken richtig zu erlernen, besuchte ich für alle Hörner Seminare mit intensiver Ausbildung in Einzel- und Gruppenunterricht in Deutschland bei Mitgliedern der „Deutschen Naturhornsolisten und in Frankreich und Belgien in vielen Lehrgängen der FITF bei bekannten und erfolgreichen Trompe-Bläsern.

Nach dem Erreichen des „Brevet du Sonneur“ trug ich das Erlernte auf Solo- und Gruppenwettbewerben im deutschen und französischen Sprachraum vor und setzte es als Mitglied in einer Bläsergruppe ein. Viele Jahre später konnte ich meine Kenntnisse auf dem Gebiet der Jagdhornmusik als Leiter einer Bläsergruppe und als Solist, Dozent und Komponist für das kleine und große Jagdhorn an interessierte Jagdhornbläser weitergeben.

Dieses intensive Bläserleben wurde ergänzt durch Auftritte auf Reit-, Schlepp- und Treibjagden in Deutschland und Parforcejagden in Frankreich, mit unterschiedlichen Hörnern, Jagdsignalen und Blastechniken. Es wurde begleitet von einem Studium über die Entwicklung der Jagdhörner und der Jagdsignale bei Falknern Jägern und Reitern in den vergangenen Jahrhunderten.

So entwickelte sich der Gedanke zum Komponieren. Als Freund der Falkenjagd und ehemaliger Reiter und Jäger entstanden für das kleine Jagdhorn „Die Falkner- und Jägermesse“ und das Notenbuch „Jagdsignale und Fanfaren der Falkner, Jäger und Reiter“. Danach erstellte ich die „Hubertusmesse für Parforce- oder Waldhörner“ und das Notenbuch „Jagdmusik aus verschiedenen Jahrhunderten mit Parforce- oder Waldhörnern“.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, zur Brauchtumspflege das Kulturgut Jagdhornmusik für interessierte Bläser zusammenzutragen, sie mit weiteren Stimmen zu arrangieren und in der Form von Notenbüchern anzubieten. Dies soll zum Erhalt und der möglichst weiten Verbreitung des Brauchtums dienen.

Die Notensammlungen können erworben werden unter: siehe Homepage www.jagdhornmusik.de.

Martin Geyer

Gruß Martin Geyer

Der Hornbrief - Juni 2018 - Gewinnung von Jagdhornbläsern

Erfahrungsbericht von Martin Geyer

Zunehmende Vereinsmüdigkeit, keine Verpflichtungen eingehen wollen, ein überreiches Freizeitangebot. Alles Schlagworte und auch Probleme, mit denen wir uns als Vereine und Bläsergruppen konfrontiert sehen. Welche Bläsergruppe kann sich rühmen „aus dem Vollen zu schöpfen“ und das Problem zu viele Bläser zu haben (auch diese Fälle gibt es zum Beispiel mit der Bläsergruppe Harsewinkel, die über 70 Bläser verfügt, die dann in verschiedene Leistungsstufen aufgeteilt sind)? Diesen Situationen liegen dann zumeist „glückliche“ Konstellationen zugrunde, dass z.B. der Hornmeister Musiklehrer ist und seine Musikschüler begeistern kann. Exzellente Gruppen hingegen ziehen mit ihrem Ruf Bläser an, bei ihnen mitzumachen.

Die normale Feld-Wald-und-Wiesen-Bläsergruppe muss sich jedoch im Regelfall selbst darum bemühen, ihre Bläser zu bekommen – UND zu halten.

Vor diesem Hintergrund möchte ich im Folgenden einen Erfahrungsbericht vorlegen und Vorschläge machen, wie man herangehen kann, um den Fortbestand einer Bläsergruppe zu sichern.

Weiterlesen: Der Hornbrief 2018-06_Gewinnung_von_Jagdhornblaesern

Der Hornbrief - Mai 2018 - Vita von Charles Tyndare Gruyer

2018 05 hornbrief tyndare0 Er war einer der großen Jagdhornkomponisten, Charles Tyndare Gruyer, oder auch oft Tyndare-Gruyere benannt. Einer der mit Herz und Seele für das Horn lebte und all sein Engagement darin setzte. Viele Stücke sind uns (Parforehorn-) Bläsern von ihm bekannt, wie z.B das "A Cheval", der "Le Grand Veneur" oder der "La mort de Roland". Tyndare war für seine Zeit maßgebend, war modern in seinem Stil und pflegte das weiche Blasen (was damals durchaus nicht gebräuchlich war). Herausgegeben hat er ein Lehrbuch "Trompe de Chasse, Théorie et Pratique" und seine "Methode complete de Trompe de Chasse", die ein anerkanntes und modernes Lehrwerk seiner Zeit war, ergänzt mit einem großen Fundus seiner Werke.
Dieser folgende Bericht wurde geschrieben von Jacques Poncet, einem Musikwissenschaftler und Sonneur (Trompe de Chasse-Bläser), freundlicherweise übersetzt und uns zur Verfügung gestellt von Peter Aumann, Quakenbrück, einem Mitglied der Stapelfelder Parforcehornbläser. 

Weiterlesen: Der Hornbrief 2018-05_Vita_Charles_Tyndare

Der Hornbrief - April 2018 - Hubertusmessen in B

Hubertusmessen werden von vielen Gruppen bestritten. Oft in Es, häufig aber auch - der Vielzahl an Gruppen geschuldet – natürlich in B. Welche Möglichkeiten bieten sich nun – muss es die allseits bekannte Neuhaus-Messe sein? Oder gibt es anspruchsvollere oder auch leichtere Alternativen dazu!
Vor allem sollte eine Messe dem Niveau der Gruppe angepasst sein!
Ich werde zunächst einen kurzen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Hubertusmessen allgemein geben, insbesondere wie sich diese im deutschsprachigen Raum etabliert haben.
Es folgt ein Überblick über die bekannten Hubertusmessen mit welcher Besetzung diese spielbar sind.

Weiterlesen: Der Hornbrief 2018-04_Hubertusmessen-in-B

Der Hornbrief - März 2018 - Interpretationshilfe Chasse Eternelle

ist hier zu finden.

Der Hornbrief - Januar 2018 - Hermann Maderthaner, ein österreichischer Jagdhornkomponist

Österreich hat ja eine Anzahl zeitgenössischer Komponisten in der Jagdhornszene, darunter z.B. Kastenhuber, Johann Hayden, Sollfelner und eben auch Hermann Maderthaner.

image001Maderthaner ist eine Musikerfamilie im bekannten Windhag und fest mit dieser bekannten Gruppe verwurzelt. Auch uns sind viele seiner Stücke bekannt, wie Gamsschützenmarsch, Im Gwantl, Gruß an Lavant, aber auch der aktuelle Hörnerklang. Maderthaner wurde anlässlich seines 70. Geburtstages (2013) in Waidhofen/Ybbs mit dem Ehrenring der Gemeinde geehrt.

Unten ein Bericht v.a. um die Verdienste dieses hervorragenden Komponisten. Und zur Unterhaltung ein schönes Stück, die „Franz-Dorner-Fanfare“.

Gruß Martin

Franz-Dorner-Fanfare.mp3

Weiterlesen: Der Hornbrief 2018-01_Maderthaner

Der Hornbrief - Dezember 2017 - Ein Gloria dem Einblasen!

Hallo,

Clarino ist eine Fachzeitschrift für Blasmusik – und damit auch für uns!
(www.clarino.de)

Einer der Newsletter von Clarino beschäftigte sich mit dem Wert und den Möglichkeiten des Einspielens vor jeder Probe.

Hier die wesentlichen Punkte des Artikels von Klaus Härtel (Clarino 2016):

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-12_Einblasen

Der Hornbrief - November 2017 - Noten und Notenarchiv

Hallo,

(Neue) Jagdhornnoten werden wohl jeden „Hornmeister“ und engagierten Bläsern interessieren. Die „Beschaffung“ v.a. von kosten- und/oder GEMA-freien Noten ist damit immer ein großes Thema.

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-11_Notenarchiv

2017 10 AnsatzDer Hornbrief - Oktober 2017 - "Physikalische Parameter des Ansatzes bei Trompetern“ eine Zusammenfassung der Dissertation von Claus Huber

Hallo,

im Folgenden möchte ich die Erkenntnisse der Dissertation von Claus Huber (2007), „Physikalische Parameter des Ansatzes bei Trompetern“ besprechen. Huber macht in seiner Dissertation praktische Messungen des Ansatzes hinsichtlich Druck, Ton und Klangqualität bei Amateuren bis Profis.

Huber schreibt: „Die deutlichen Unterschiede der Messergebnisse zwischen Trompetern einzelner Ausbildungsstufen zeigen, dass der Aufwand für Druck und Durchfluss beim Trompetenspiel ein wichtiges Kriterium für Intonation und Klangqualität ist.“

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-10_Parameter des Ansatzes

11cloches_sombrun.jpgDer Hornbrief - September 2017 - Die Hubertusmesse "von" Reinhold Stief

Hallo,

dem aufmerksamen Leser sind vielleicht schon die Anführungszeichen in der Überschrift aufgefallen, die das Wörtchen „von“ einrahmen.

Tatsächlich sind die Themen und Elemente – wie Stief in seiner Einführung zur Hubertusmesse einräumt – alle abgeleitet und übernommen aus den diversen Hubertusmessen von klassischen französischen Komponisten, wie Tellier, Normand, Thiberge, Cantin, Sombrun u.a.

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-09_Die Hubertusmesse "von" Reinhold Stief

Der Hornbrief - August 2017 - Komponistenportrait Marquis de Dampierre

Marc Antoine Hyazinth Marquis de Dampierre

(* 26. Dezember 1676 in Pisseleu bei Beauvais; † 17. Juni 1756 in Versailles) war Herr von Dampierre-Saint-Nicolas, Jagdmeister unter Ludwig XV. und ein berühmter Bläser der Trompe de Chasse, für die er zahlreiche Fanfaren schrieb. Hier abgebildet mit einem großen 1 1/2 –windigen Dampierre-Horn.

Leben und Wirken

Marc Antoine de Dampierre war verarmter Adliger aus der Picardie nordwestlich von Paris.

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-08_Komponistenportrait_Marquis_de_Dampierre

Der Hornbrief - Juli 2017 - Dynamikverlauf im idealtypischen Jagdhornton!

Hallo,

Auch wenn dieser Hornbrief übertitelt ist mit dem „idealtypischen Jagdhornton“… es gibt nicht den EINEN, für alle Situationen oder Stücke richtigen Jagdhornton (-klang), jedoch gibt es einen idealtypischen Ton, der für unser Instrument charakteristisch ist (wenn wir auch für manche Stücke andere Instrumente „nachmachen“ (z.B. Waldhorn)).

Zur Verdeutlichung: es geht hier weder um die Tonhöhe, das c oder g oder e; es geht nicht um Fehler in der Intonation, dass das C zu hoch oder zu tief angestimmt wird.

Es geht hier um den Klang und vor allem dynamischen (Lautstärke) Verlauf des Tones!

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-07_Dynamikverlauf_im_Jagdhornton2

Noten kopieren2 pixabay cc pdDer Hornbrief 2017-06 Noten kopieren und Urheberrecht

die meisten Bläser sind interessiert neue Noten auszuprobieren – aber wo gibt es Noten, am besten kostenlose (siehe weiter unten)… Welche Noten kann/darf ich wie kopieren oder vervielfältigen!

Eine Thematik, die im Extremfall viel Geld kosten kann, wenn man sie nicht beherzigt (natürlich gilt: Wo kein Kläger...).

Die Thematik des Noten Kopierens ist in folgendem Beitrag von mir durchleuchtet.

https://www.parforcehornmusik.de/images/Hornbrief/2017-06_Noten_kopieren/Noten-beschaffen-und-kopieren.pdf

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-06_Noten_kopieren

hunting hornDer Hornbrief 2017-05  Das andere (englische) Jagdhorn

Ausgehend von Frankreich, dass im 18. Jahrhundert die Tradition mit den gewundenen Hörnern mit der Trompe de Chasse begründete, verbreiteten sich über den Lauf der Zeit im europäischen Raum die uns bekannten Jagdhörner.

Heutzutage finden wir diese Kultur in

- Frankreich, Belgien, Holland, Luxemburg – ehe mit der Trompe de Chasse in D verbunden
- Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Polen oder auch Ungarn – eher dem Horn in Es und natürlich dem Fürst-Pless-Horn (und B-Parforce) in B verbunden.

In einigen anderen Ländern gibt es auch (wenige) Gruppierungen von Jagdhornbläsern, so wie z.B. in Norditalien oder Slowenien. Andere Länder benötigen aber genauso eine Führung von Jägern und Hunden auf der Jagd.

So gibt es z.B. in England das "englische Jagdhorn", gemeinhin "hunting horn".

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-05_Das_andere_englische_Jagdhorn

Der Hornbrief - April 2017 - Die Herkunft unserer Jagdhornsignale

 

Hallo,

für den unbedarften Jäger und Bläser scheint es klar zu sein: der "Komponist" unserer Jagdsignale ist Reinhold Stief, wie man ja im "Handbuch der Jagdmusik", Band 1, Die deutschen Jagdsignale, lesen kann. Tatsächlich ist deren Geschichte vielfältig und wechselhaft. Im folgenden ein Beitrag über die Herkunft und Entwicklung unserer heutigen Jagdsignale.

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-04 - Die Herkunft unserer Jagdhornsignale

halbmondDer Hornbrief - März 2017 - Der Sauerländer Halbmond

 Hallo,

Ein Exot unter den Jagdhörnern ist der Sauerländer Halbmond. Er war (und ist!) ein Vorläufer unseres Fürst-Pless-Horns und hat sich in manchen Regionen bis heute erhalten.

Aber schaut euch den folgenden Artikel an…

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-03 - Der Sauerländer Halbmond

Der Hornbrief - Februar 2017 - Karneval in Paris

Karneval in Paris!!?? Was hat dies nun in einem "Hornbrief" verloren?

Um die Wende ins 20. Jahrhundert war es große Mode, das Trompe de Chasse zu blasen und das nicht nur auf dem Land sondern auch und vor allem direkt in Paris. Die große Verbreitung zeigt sich auch an der Vielzahl von "Professeurs de Trompe", also wirklich Professoren, die die Trompe an den Konservatorien unterrichteten. An Namen seien z.B. genannt: Thiberge, Normand, Gustave Rochard, Alexis Sombrun u.a. Und so wie die Trompe in der Musik allgegenwärtig war, so beherrschte diese auch den Fasching. Rund 5000 ! Bläser begleiteten die Umzüge und bliesen an allen möglichen Orten in der Stadt, an Kreuzungen, an Plätzen, in Parks.

Der beiliegende Artikel erzählt augenzwinkernd von der Trompe im Karneval, aber auch von "der Zeit danach"...

Weiterlesen: Der Hornbrief 2017-02 - Karneval in Paris

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