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"Der Hornbrief"

Im Dezember 2016 haben wir die Newsletterreihe "Der Hornbrief" begonnen mit der wir Ihnen in losen Zeitabständen - in der Regel monatlich - informative und unterhaltsame Informationen rund um unsere Jagdhörner bieten.

Die Themenbreite geht dabei von der Technik über Hersteller und Komponisten über Musikstücke bis zu Bezugsquellen und den bläserischen Blick über den Zaun.

Beispiel: Der Hornbrief - Beispiel

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archive pixabay cc0Hornbrief-Archiv

Hier finden Sie die bisher versandten Hornbriefe:

Der Hornbrief Oktober 2020 - Komponistenportrait Die "Angerer"

Der Hornbrief September 2020 - Integration neuer Bläser in der Bläsergruppe

Der Hornbrief August 2020 - Probenarbeit mit der Jagdhornbläsergruppe

Der Hornbrief Juli 2020 - Rhythmus erlernen am Jagdhorn

Der Hornbrief Juni 2020 - Jagdmusik zwischen Tradition und Moderne

Der Hornbrief Mai 2020 - Jagdhornbläsergruppen in Österreich

Der Hornbrief April 2020 - Noten auf dem Tablet serviert!

Der Hornbrief März 2020 - La Veilée - Ein Arrangement für besondere Anlässe

Der Hornbrief Februar 2020 - Das Rolandslied

Der Hornbrief Januar 2020 - Der gebildete Kavalier und das Jagdhorn

Weiterlesen: Hornbrief-Archiv

Der Hornbrief Oktober 2020 - Komponistenportrait Die "Angerer"

Gleich vorab zur Aufklärung: es gibt mehrere in der "Szene" bekannte Personen mit dem Namen "Angerer", jedoch sind diese (meines Wissens) nicht näher verwandt. Es gibt also nicht die Komponistenfamilie "Angerer".

hjangererHans-Jörg Angerer

Er ist der Chefdirigent der Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg. Hansjörg Angerer wurde 1955 in Rattenberg/ Tirol geboren. Sein Hornstudium absolvierte er in Innsbruck bei Erich Giuliani und am Mozarteum in Salzburg bei Josef Mayr und Michael Höltzel. Es folgten Repertoire-Studien bei Hermann Baumann und Dirigieren bei Edgar Seipenbusch.

1976 bis 1981 war Hansjörg Angerer Hornist im Innsbrucker Symphonieorchester, anschließend übernahm er Hornklassen an den Konservatorien Tirol und Vorarlberg. Seit 1988 ist er Universitätsprofessor für Horn an der Universität Mozarteum Salzburg und im Jahr 2000 (bis 2019) erhielt er ebenfalls eine Berufung an die Hochschule für Musik Nürnberg.
Hansjörg Angerer gastierte in verschiedenen Orchestern (u. a. Wiener Philharmoniker und Camerata Salzburg), ist als Solist und Kammermusiker auf dem Ventilhorn und dem Naturhorn zu hören und konzertiert mit in- und ausländischen Orchestern und Ensembles. Zudem wirkte er als Solist und Referent bei den internationalen Hornsymposien in Wien, München, Detmold und Lahti, beim Internationalen Meisterkurs „March music days“ in Rousse/Bulgarien sowie bei der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg mit.

Eine Reihe zeitgenössischer Komponisten wie Paul Angerer, Eduard Demetz, Helmut Eder, Paul Engel, Paul Walter Fürst, Fritz Köll, Ernst Ludwig Leitner, Bernhard Krol, Hermann Regner, Werner Pirchner und Kurt Schwertsik haben für den Hornisten komponiert. Hansjörg Angerer hat solistisch auf dem Ventilhorn und auf dem historischen Naturhorn (u. a. die Weltersteinspielung der Konzerte für Naturhorn und Orchester von J. Punto und A. Rosetti) sowie mit Hornensemble zahlreiche CDs bei Koch Classic/Schwann eingespielt. (http://www.blaeserphilharmonie-mozarteum.at/index.php?id=16)

HJ Angerer leitet(e?) eine Parforcehorngruppe seiner Studenten auf verschiedenen Konzerten. Er war eine Zeitlang im Parforcehorn-Laienbereich in Bayern aktiv mit Seminaren und Schulungen. Es gibt verschiedene Kompositionen gehobener Schwierigkeit von ihm für Es-Parforce, die durch die freie Verwendung des offenen Tones "a" herausstechen und "modern" anmuten.

Hans-Jörg Angerer komponierte Stücke für Parforcehorn in Es wie die "Jürgen Vocke Jagdfanfare" oder "Hannes Regitz Fanfare".

pangererPaul Angerer

(*16.5.1927, + 26.7.2017)
Paul Angerer studierte an der Wiener Musikschule Klavier, Orgel, Geige und Viola. Nachdem er 1948 beim Genfer Musikwettbewerb eine Medaille gewonnen hatte, trat er eine Stelle beim Orchestre de la Suisse Romande  an. Von 1953 bis 1956 war er Solobratschist der Wiener Symphoniker. Nach dem Gewinn des ersten Preises für eine Orgelkomposition auf dem internationalen Musikwettbewerb in Haarlem (NL) war er bis 1962 Chefdirigent des Wiener Kammerorchesters sowie des Wiener Burgtheaters.

Zwischen 1964 und 1982 war Angerer Chefdirigent oder Direktor der Opernhäuser von Bonn und Ulm sowie von 1968 bis 1972 Opernchef des Salzburger Landestheaters. Von 1971 bis 1981 leitete er das Westdeutsche Kammerorchester und ab 1982 das Concilium Musicum in Wien. Mit diesen Orchestern machte er eine Vielzahl hoch geschätzter Aufnahmen. 1982 wurde er Professor an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst, wo er bis zu seiner Pensionierung 1992 blieb.

Angerers Kompositionsstil wurde von Paul Hindemithbeeinflusst. (https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Angerer)

Von Paul Angerer sind (mir) ca. 20 Kompositionen bekannt, meist in seinem Heft "Born for Horn" (Koch Musikverlage), wie z.B. "Jagdhornmesse "Land im Gebirge" oder "Luis Durnwalder Fanfare" oder eine 'Quadrille "La Piramide" nach Mozart'.

dangerer

Dieter Angerer

(*6.4.1952) Dieter Angerer studierte nach Beendigung der Pflichtschule an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien im Hauptfach Horn bei Friedrich Gabler. 1976 schloss Angerer das Studium mit Auszeichnung ab, wofür ihm der staatliche Würdigungspreis vom Bundesministerium für Kunst und Wissenschaft durch Hertha Firnberg verliehen wurde. 1974 trat Angerer in den Dienst des Bühnenorchester der Wiener Staatsoper als Hornist ein. Er ist außerdem Mitglied der Stadtmusik Wien, sowie des Wiener Waldhornvereines. Auch war er als Musikpädagoge im SOS-Kinderdorf und in der Musikschule Gaaden-Wienerwald tätig. Als ehemaliger Kapellmeister der Blasmusiken in Rohrau, Markgraf-Neusiedel und St. Georg Kagran hatte er von 2009 bis 2011 die musikalische Leitung des Wiener Waldhornvereines über. 2012 wurde er zum Präsidenten des Wiener Waldhornvereines gewählt.

Seine Werke umfassen Stücke für Wiener- Hörner, Alp- und Naturhorn. Stücke für Flöte und Klavier; Flöte, Violine und Klavier; Flöte und Gitarre; sowie für Fagottensemble ergänzen sein Schaffen. Er schuf Arrangements für das Bläserquartett der Stadtmusik Wien und Orchesterbearbeitungen (https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Angerer).

Für uns schuf er für für Parforce Es spielbare, gehobene Literatur wie "Präludio da caccia" oder "Perchtholdsdorfer Burg-Fanfare". Die Stücke können unter https://dieterangerer.musicaneo.com/de/ bezogen werden.

Martin Geyer

Der Hornbrief September 2020 - Integration neuer Bläser in der Jagdhornbläsergruppe

(entnommen dem "Handbuch für Hornmeister", Martin Geyer)

Schwierig ist immer die Integration von neuen Bläsern in eine bestehende eingeschweißte Gruppe. Groß ist die Gefahr, dass (einzelne) Anfänger ein paar Mal teilnehmen und dann weg sind.

Neben den extra Anfängerproben, in denen man sich intensiv mit den Problemen jedes einzelnen Bläsers beschäftigen muss, sollte man auch während der Zeit der ersten Proben in der „großen“ Gruppe ab und zu wieder extra Anfängerproben machen. Diese können z.B. eine halbe Stunde vor der regulären Probe anfangen und sollten sich mit erkannten Problemen (z.B. beim Ansatz) oder dem Einüben der Stücke, die die „große“ Gruppe bläst, beschäftigen.

Es empfiehlt sich sehr, den einzelnen Anfängern einen Mentor, einen Ansprechpartner aus dem Bläserkreis an die Seite zu stellen. Zum einen hat man als Hornmeister genügend Aufgaben, zum anderen ist damit auch ein Anschluss direkt an die Bläser gewährleistet und nicht der Hornmeister der einzige „Verbindungsmann“.

Hilfreich ist es immer, wenn mindestens zwei Bläser neu in die Gruppe kommen. Die Anfänger kennen dann schon jemanden und bleiben mit mehr Wahrscheinlichkeit in der Gruppe. Die Jungbläser müssen vorbereitet werden wie sich die Gruppe verhält, ebenso muss vorab die "Alt-" Gruppe über die Jungbläser informiert werden und motiviert werden, diesen alle Unterstützung und Hilfe zu geben.

Auch sollte man den Jungbläsern Informationen zum Ablauf, zu den Jahresveranstaltungen, zur Auftrittskleidung geben. Wenn dies schriftlich ist, umso besser. In meiner eigenen Bläsergruppe z.B. gibt es einen „Steckbrief“ der Gruppe mit Fotos (zum Namen erlernen), eine Bläseradressliste, einen Überblick über die Auftrittskleidung, eine Geburtstagsliste der Bläser und eine Liste der Jubilaren des Vereins (alles natürlich unter Einhaltung des Datenschutzes). Noten der grup­pen­­üblichen Stücke bzw. eine Repertoireliste sind hilfreich.

Eine Aufnahme in den Bläsergruppen-Chat (WhatsApp-Gruppe) oder die Mailverteilerliste ist obligatorisch.

Gut wirkt auch ein „Initiationsritus“: So kann man die Anfänger im Rahmen eines Festes oder zumindest eines formalen Akts in die Gruppe aufnehmen, z.B. mit einem Vortrag der Anfänger vor der Alt-Gruppe. Oder mit dem Bekanntgeben der neuen Bläser und dem Vortragen eines einfachen Signals bei der nächsten Hauptversammlung durch diese. Evtl. kann auch eine Bläsernadel nach Prüfung (Vortragen von Signalen) vergeben werden. Auch die Mitnahme der Anfänger zu Bläser-Seminaren wirkt integrierend.

   Maßnahmen zur Integration von neuen Bläsern

  • Explizites Einführen und Vorstellen der Anfänger in der Gruppe, evtl. über „Aufnahmeritus“
  • Den Anfängern einen Tutor zur Seite stellen
  • Während der ersten Zeit in der Gesamtgruppe immer wieder extra mit den Anfängern beschäftigen
  • Vollständige Information der Anfänger über Ablauf, Örtlichkeiten, Repertoire, Auftrittskleidung, Termine,…
  • Offizielles Aufnehmen in die Gruppe durch „Initiationsritus“ bei Hauptversammlung, Feierlichkeit, Vorblasen eines leichten Stückes durch die Anfängergruppe, evtl. mit Überreichung einer Bläsernadel
  • Einbinden in die Kommunikation (email, WhatsApp)

  „Erstausstattung“ für Bläseranfänger 

  Schriftlich:

  •  „Bläsersteckbrief“ (Bilder aller Bläser mit Namen)
  • Adress-/Telefonliste der Bläser
  • Noten
  • Standardrepertoire
  • Kleiderordnung
  • Geburtstagsliste Bläser
  • Jubilarenliste Vereinsmitglieder (wann evtl. zu blasen ist)
  • Einblasübungen, Lernunterlagen, Übungs-CDs B/Es

  Organisatorisch:

  • Zugang zu Dateien (z.B. Dropbox)
  • Aufnahme in den Bläserchat oder die facebook-Gruppe
  • Aufnahme in den Mailverteiler
  • Zuweisung eines Tutors

Beispiele: "Steckbrief" - Kleiderordnung - Adressliste

Steckbrief  Kleiderordnung  Adressliste

 

Der Hornbrief August 2020 - Probenarbeit mit der Jagdhornbläsergruppe

Den Ablauf einer Übungsstunde hat Uli Wehner (ehem. Leiter der Musikschule Bad Königshofen und Leiter der Jagdhornbläser Bad Königshofen) in seinem Artikel „Probenarbeit“ trefflich beschrieben. . Einen herzlichen Dank, lieber Uli, für die Erlaubnis zur Verwendung.

Die Probenarbeit mit der Jagdhornbläsergruppe - Versuch einer Analyse

Die „schnellste“ Probe
Man stellt fest, es sind zu wenig Interessenten da.

Bier her – Karten raus – das wars.

Weiterlesen: Der Hornbrief August 2020 - Probenarbeit mit der Jagdhornblaesergruppe

rhythmus8Der Hornbrief Juli 2020 -Rhythmus erlernen am Jagdhorn

Wesentlich für die Qualität von Bläsern und damit unserer Musik sind Übungen, mit denen Grundsätzliches erarbeitet wird. Ein blankes „Stücke runterblasen“ macht vielleicht manches Mal mehr Spaß, dient aber keinerlei Qualitätssteigerung, sondern nur besserer Kondition (und hat damit auch teilweise seine Rechtfertigung!).

Die folgenden (Rhythmus-) Übungen sind ein Katalog an Möglichkeiten, die es dem Hornmeister erlauben die Probe kurzweilig zu halten und Fehler und Probleme bei seinen Bläsern zu lösen. Die Auswahl der Übungen muss sich natürlich am Niveau der Gruppe orientieren, aber deren Schwierigkeit kann von Mal zu Mal gesteigert werden.

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Der Hornbrief Juni 2020 - Jagdmusik zwischen Tradition und Innovation

Ist Jagdhornmusik heutzutage – in Zeiten von Smartphone und Facebook – noch sinnvoll, notwendig oder eben überflüssig. Soll auf nicht-jagdlichen Veranstaltungen überhaupt geblasen werden? Wo sind die Grenzen der Jagdmusik, was schießt heutzutage übers Ziel hinaus oder ist alles Tradition?

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Jagd OesterreichHornbrief Mai  2020 - Jagdhornbläsergruppen in Österreich

Hallo und Waidmannsheil zur aufgegangenen Bockjagd (zumindest jetzt in Bayern),

Österreich ist ein „Jagdhornbläserland“! Niederösterreich kann die meisten Gruppen aufweisen – Kärnten aber hat die größte „Bläserdichte“ (je Einwohner des Bundeslandes). Wien und Vorarlberg sind die Schlusslichter in dieser Liste. Wien als Großstadt hat weniger jagdliche Verwurzelung mit seiner großstädtischen Bevölkerung. 

Wenn es mal wieder möglich, Urlaub in Österreich zu machen (oder beruflich dort zu sein) kann ich nur empfehlen das Horn mitzunehmen und den Kontakt herzustellen, so wie ich es den vergangenen Jahren immer wieder (meist in Deutschland) gemacht habe. Es gab auf diese Weise viele schöne Erlebnisse und es war eine bläserische Bereicherung.

Viele Informationen zu Orten oder sogar Übungszeiten stehen häufig auf den Homepages der Landesjagdverbände von Österreich. Im Folgenden sind viele Gruppen gelistet, oft sogar mit Ort und Telefonnummern.

Weiterlesen: Der Hornbrief Mai 2020 - Jagdhornbläsergruppen in Österreich

Der Hornbrief April 2020 - Das Elektronische Notenblatt - Noten auf iPad & Co

Die meisten Gruppen werden wohl ganz klassisch ihre Noten in einer Kladde, einem Ordner oder sogar gebunden als Repertoire vorliegen haben. Das ist ein bewährtes System.

Möchte man aber mehr Noten mitnehmen, werden die Ordner immer schwerer und dicker.

Sie fallen auch regelmäßig vom meist zu spacken Notenständer, die Halteklammern verbiegen sich und das ganze Teil ist fortan nicht mehr zu gebrauchen.

Außerdem muss man zu jeder Probe pfundschwer tragen. Daher gehen viele Musiker dazu über, die Noten auf einem Tablet zu speichern. Das ist auf den ersten Blick auch ziemlich “hip”, es gibt aber auch einiges zu bedenken und zu beachten.

Trägt man sich mit dem Gedanken “Tablet” so stellt sich die Frage nach dem Betriebssystem  Apple – Android- Windows.

 

Apple ist mit seinen Ipads natürlich das Flaggschiff, aber auch teuer. Windows mit seinem Surface steht dem in nichts nach, man kann es noch besser vernetzen wie z.b. einen Beamer anschließen.

Die Androiden stellen eine kostengünstigere und völlig ausreichende Alternative da.

Es wird in einer Gruppe immer unterschiedliche Systeme geben.

Daher speichert man die Noten am besten in einer Cloud wie Dropbox, die von einem Mitglied, dem Notenwart, gepflegt wird.

Ist im Probenraum WLAN vorhanden kann man dann jederzeit während der Probe neue Noten oder aktualisierte Noten in sein Notenprogramm downloaden.

Ansonsten kann man die Dateien auch eine Handyverbindung (sog Tethering oder Mobiler Hotspot) aufbauen.

Nach dem vorhandenen Betriebssystem richtet sich nämlich die APP die man installieren muss.

 Sheets  Piascore

 Mobile Sheets für Windows und Android 12,99€

 

https://youtu.be/KR-u6tTzkFI

Piascore Für Apple iOS

 

https://youtu.be/nGkKxOUT-dI

alle

 

Zu jedem dieser Programme gibt es hinreichend Tutorials auf YouTube. Die Handbücher und Features kann man auf den Herstellerseiten der Apps herunterladen.

Nach kurzer Zeit schon macht der Umgang mit den Programmen sehr viel Spass, besonders wenn es mehrere Nutzer in der Bläsergruppe gibt,

die sich untereinander austauschen können.

Die Programme sind nicht nur einfache Darstellungen von pdf sondern man kann Anmerkungen, Änderungen verfassen, Set(Auftritts)listen erstellen un unendlich viel mehr.

Diese Änderungen sind beim nächsten Öffnen des Notenblattes sichtbar und können mit ausgedruckt (evtl. auch wiederum als .pdf) werden.

 

Ich will nun einige Features von Mobile Sheets darstellen aber PiaScore ist sehr ähnlich und intuitiv erfassbar.

songs sammlung aenderungen

 

Man kann ein Metronom mitlaufen lassen, Midi Dateien einspielen,

und vieles mehr

 

Die einzelnen Stücke werden in einer Liste "Songs" geladen. es empfiehlt sich Artikel wie Der, Die, Das,La,Le, L´und Echo etc auszuklammern (Option in Einstellungen)

Die Songs kann man zu Sammlungen  ( Parforcehorn, Alphorn, B_Horn, Trompe) oder

Setlisten / Für die Aufführung) bündeln

Im Bearbeitungmodus kann man Ergänzungen und Hervorhebungen machen. Diese kan man auf Papier übernehmen, indem man sie einfach ausdruckt (evtl als.pdf)  

 

 

 

 

Zentrale Datei für alle Bläser ist die Dropbox s.u.

Die Programme speichen ihre individuellen Dateien auf der Festplatte des Tablets ab. Die Dateien sind im Hauptverzeichnis der Programme  oder auch in einer Cloud wie One Drive oder Google Drive zu finden und synchronisieren sich beim Programmstart. Synchronisierungseinstellungen z.B. Master-> Slave oder all sind wählbar.

 

Gemeinsames Repertoire der Gruppen und Teilen der Noten über die Dropbox:

Die Dropbox Basic ist ein kostenloses Programm in der man alle Noten des Repertoires  im Internet hinterlegen und mit den Mitgliedern der Bläsergruppe teilen kann.

Der Notenwart alleine sollte die Dropbox mit „Kann bearbeiten“ einstellen, die anderen Mitglieder nur mit „Kann betrachten“.

Der Notenwart gibt die Dateien der Dropbox an die Email Adressen der Mitglieder frei. Diese eröffnen ein Konto unter ihrer Email mund vergeben ein selbstgewähltes Passwort und schon sind sie online, ganz einfach und easy.

 

Dropbox

 

 

 

 

www.dropbox.com

 

Die Partituren aus der Dropbox könnem von jedem PC aus heruntergeladen werden. Sowohl bei Mobile Sheets wie bei Piascore können die Dateien direkt aus der Dropbox in den Arbeitsbereich hochladen, will heißen, wenn der Hornmeister bei beginn der Probe eine neues Stück oder eine aktuelle Änderung eines bekannten Stückes auflegen will, kann jeder sich das aus der Dropbox in sein Programm laden. Sollten einzelne Bläser kein Tablet haben und konventionell mit Papier arbeiten, kann man die Noten (z.B.gegen eine Unkostenbeteiligung) vor Ort auch ausdrucken. Ferner Kann amn die Noten auch über die Kamerafunktion oder Email importieren.

 

Etwa so sieht die Dropbox dann aus.

dropbox

Jeder der Gruppe kann auf die Dateien zurückgreifen

Und ist immer topaktuell. Die Dateien sind als .pdf hinterlegt, aber auch als Musikdateien im .mp3 oder .wav Format. Texte und Bilder sind auch möglich.

 

Sinnvolles Zubehör:

StylusWenn man Korrekturen an den Noten vornimmt, ist ein Touchpen oder Stylus sinnvoll, weil man mit den Fingern geschrieben, nur ein Gekritzel bekommt was man später kaum mehr entziffern kann. Dieses Modell geht für alle 3 Systeme.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das nächste Thema ist die Standfestigkeit des Tablets. Nur auf einen Notenständer aufgelegt kann es sehr schnell runterfallen und Schaden nehmen. 

Daher gibt es spezielle Tablet Halterungen die sich sehr bewährt haben. Sie werden auf einem stabilen Notenständer montiert.

 

Dieses Modell von Thomann scheint mir sehr geeignet zu sein. Der Preis ist mit 22 Euro auch moderat.14568348 800

Notenständer 

Manchmal gibt es das Problems dass der Akku des Tablets sich dem Ende neigt. In dem Fall sollte man eine PowerBank, also ein Ladegerät oder sein Netzteil dabei haben, sonst wird es mitten im Vortrag dunkel.

Umblättern kann man die Noten einfach mit einem Fingertippen an den Seitenrändern

Besser geht es mit einem Page Flip, einem Pedal welches mit den Füssen bedient wird. Es gibt sehr verschiedene Modelle alle aber nicht unbedingt günstig ca 80 Euro.

61agyTWMd4L AC UL480 QL65 ML3  

Das sind zwei Modell von Fusschaltern

zum Umblättern des Notenblattes

61WRJAbWHL AC UL480 QL65 ML3

Viele bläserische Grüße

Dr. Peter Neu

 

Der Hornbrief März 2020 - La Veillée - Ein Arrangement für ganz besondere Anlässe

Beim Stöbern im Notenheft DDP „ Le Livret du Débuché de Paris“ bin ich auf ein Stück gestossen, welches ich für sehr bemerkenswert halte.

Sous les Voutes du Cloitre - Unter den Bogengängen des Klosters

Es heisst „La Veillee- die Totenwache“. Liest man den Text dazu, wird der im Rosengarten des Klosters in Maastricht aufgebahrte St Hubert beschrieben. Die Mönche beten für ihn und die Totenglocke läutet schaurig.

Arrangement

 Im Kloster von Maastricht, in einer Frühlingsnacht im Jahre 727.....

Inmitten der Rosenstöcke des kleinen Klostergartens ist eine kleine Kapelle errichtet worden.

Innen brennen vier Kerzen und geben ein sehr spärliches Licht, noch viel dunkler als die Sterne des Firmamentes die wie Diamanten am Himmel funkeln.

Hier liegt aufgebahrt ein bescheidener Ordensmann. Hubert, durch den das Christentum im ganzen Osten Belgiens Fuss gefasst hat. Hubert, der frühere Bischof von Tongern, Maastricht und Lüttich.

Hubert ,dessen heldenhafte Lebensgeschichte überall als Vorbild verherrlicht wird.  Hubert, der sanfte Eremit ist von uns gegangen.

In frommer Andacht sind die Gläubigen mitten in der alten geheimnisumwobenen Klostergewölbe versammelt, und eine trauernde Stimme ruft jetzt zum letzten Gebet.

Und immer dann, wenn die Totenglocke wieder dumpf läutet, wie eine Huldigung an „ Au-Déla (ihn da oben im Himmel) erhebt der Chor der Mönche seine Stimme und huldigt die Taten des großen Verstorbenen.

Ganz unwiderbringlich, so verzaubert, unbeirrt. Die Erinnerung an Ihn, Hubert, bewegt die Herzen der Gläubigen.   Und dann, und dann, fordert die „Große Stille“ unausweichlich ihr Recht.

Hubert, der Heilige, ist von uns gegangen....... aber das Leben geht weiter.

 

Ganzer Text bitte unter "Attachment zum Download"  "LaVeilee Solo"  herunterladen, auch wegen der Noten 

für das Solo

Seit einem Besuch in 2018 der St Servatiuskirche in Maastricht geht mir dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf.

 

Es war wie ein "Déja vu" Erlebnis. In den Bogengängen des Klosters habe ich Hubert förmlich liegen sehen und die Mönche mit ihrem monotonen Gesang gehört.

Es gibt zu diesem Stück eine Original Aufnahme, in der Hubertusmesse von Gaston Chalmel. Leider unterliegt sie dem Copyright, welches ich respektieren muss,  aber die CD ist bekannt.

Unbenannt

 

 

 

 

 

 

 

 

Und es gibt im Netz ein sehr schönes Arrangement von Hubert Klein mit seiner "Rallye-Trompes-Moselle-Sarre"

Dort sieht man einen Altar, der nur durch wenige Kerzen erleuchtet ist. Ansonsten ist die Kirche völlig dunkel. In Gersfeld bläst er das Solo und dann stimmen im zweiten Teil die anderen Bläser ein.

Das gibt ein sehr starkes, einfühlsames Arrangement, wie man es beispielsweise in einer Messe oder auch in der Aussegnungshalle für einen großen Jäger oder Bläser gestalten kann.

Nachahmung dringend empfohlen, das Stück im richtigen Ambiente arrangiert, wird seine herzzerreißende Wirkung nicht verfehlen.

Gänsehaut vom feinsten.

Kommentar von Hubert Klein: Extrait de cette oeuvre considérable de Gaston Chalmel retraçant la vie de St Hubert. "la Veillée" représente musicalement la scène des moines veillant la dépouille de l'évêque décédé après une mauvaise blessure à la main provenant d'un sabot de cheval. A Gersfeld en concert nous avons tenté de sonner cette fantaisie dans l'esprit de cette ambiance. Filmé par un smartphone il y a de nombreux bougés malheureusement mais l'ambiance est palpable.

Ich habe für Euch mal die Noten in zweiten Teil „Tutti“ etwas arrangiert und den Bassschlüssel umgeschrieben, so dass Ihr mit einer Kleinen Gruppe von etwa 5-6 Bläsern die Veillée zu ganz besonderen und erlesenen Anlässen auch aufführen könnt. Es beginnt mit dem letzten Takt des Solo.

Im Downloadbereich findet dich das Dokument (LaVeilee tutti)

 

Dr. Peter Neu und Martin Geyer.

Hornbrief Februar 2020 - Die Legende vom Rolandslied von Dr. Peter Neu

rolandslied

Karl der Große hat seiner Zeit schwer mit den Arabern zu kämpfen, die versuchen von Afrika und Spanien aus das Abendland  dem Willen Allahs zu unterwerfen. Nachdem wichtige Schlachten geschlagen worden sind, zieht Karl sich um 778 siegreich in seine Heimat zurück.

Roland, sein Feldherr, hält ihm den Rücken frei und will und ist bereit den Krieg bis zum Ende führen. Es kommt zu einer Belagerung Saragossas.

Marsilie, der Statthalter von Saragossa bietet zum Schein seine Konvertierung zum Christentum an, unter der Bedingung, dass Karl mit seinen Truppen abzieht und Saragossa verschont. Karl willigt dem Händel ein, weil er wichtige Staatsdinge in Franken erledigen muss.

In Wirklichkeit aber macht der Statthalter gemeinsame Sache mit Ganélon, dem verfeindeteten Oheim Rolands. Sie locken ihn  am Ibacétapass in einen verderbnisbringenden Hinterhalt. Sich der Aussichtslosigkeit  seiner Lage bewusst, bläst Roland mit seinem Olifanten um Hilfe.

Karl kann in über 30 Kilometer entfernt noch hören und wähnt Roland in höchster Not. Er will sofort die Pferde wenden um zu Hilfe zu eilen, aber Ganélon beschwichtigt ihn mit den Worten: „Um einen einzigen erlegten Hasen bläst Roland den ganzen Tag.“

Rolands Truppen und sein ganzer Tross werden von den Sarazenen bis zum letzten Mann aufgerieben

Ein Muselmann versucht, dem sterbenden Roland sein Schwert und Horn zu nehmen, worauf Roland ihm mit seinem Olifanten den Schädel zertrümmert.

Nachdem der Olifant noch ein letztes Mal, diesmal aber nur noch schwach erklingt, eilt Karl im raschen Galopp mit 60000 Mann zu Hilfe und trifft keinen einzigen Lebenden mehr an.

In dem Stück von Tyndare kann man mit etwas Fantasie diese Geschichte nachempfinden. So erzählen heute noch, 1200 Jahre später, unsere Hörner Rolands Lied „ La Mort de Roland“ – der Tod des Roland.

Übrigens eine ältere Version finden wir bei Rochard in seinem Buch "Le Folklore de la Chasse" in dem Stück Roland a Roncevaux.

In dieser Elegie wird der ganze Ablauf der Schlacht beschrieben. La Truppe en marche -Ballade- L´ennemie signalé - en mourant - La bataille- Roland blessé- Le cor de Roland en mourant- La Mort du Roland- Salut au Héros.

Peter Aumann vom „Stapelfelder Parforce Ensemble“ schreibt:

Es gibt eine neue Biographie, aus dem Jahre 2000, von Dieter Hägermann, Ullstein List Verlag, mit dem Titel „Karl der Große, Herrscher des Abendlandes“. Darin wird die Roland–Legende aufgenommen, richtig gestellt und mit zitierten Dokumenten belegt und die weitere Verbreitung der Legende und spätere Bedeutung Rolands beschrieben.
Siehe Anlage von Peter Aumann.

[Anm. Martin Geyer: aus Wikipedia: Das Rolandslied (französisch La Chanson de Roland) (zwischen 1075 und 1110 entstanden) ist ursprünglich ein altfranzösisches Versepos über das heldenhafte Ende Rolands. Es umfasst 4002 assonierende zehnsilbige Verse in 291 Strophen (sog. Laissen) und ist eines der ältesten Werke der Gattung Chansons de geste. Um 1900 wurde es in Frankreich zu einer Art frühem Nationalepos stilisiert, und zwar wegen der Liebe, mit der es von „la douce France“ (dem süßen Frankreich) spricht, und wegen der herausragenden Rolle, die es den „Français de France“ (den Franzosen aus der Île de France) in dem multi-ethnischen Heer von Kaiser Karl dem Großen zuweist.]

Dr. Peter Neu

Hornbrief Januar 2020 - Der gebildete Kavalier und das Jagdhorn

Hallo,

im folgenden ein Auszug aus dem "Musikalischen Complimentierbuch":

Der gebildete Kavalier und das Jagdhorn

„Der gebildete Kavalier mag das Jagdhorn auf grüner Flur zur Jagd und Pürsch wohl brauchen, enthält sich aber im Allgemeinen seiner Übung zum musikalischen Zwecke, sintemalen die Diffizilität jenes Instruments seinen Gebrauch in der Kammer fast zur Gänze aussetzt.

Weiterlesen: Der Hornbrief Januar 2020 - Der gebildete Kavalier und das Jagdhorn (2)

2019 12 JagdhornseminareHornbrief Dezember 2019 - Seminarmöglichkeiten für das Jagdhornblasen

Jagdhornbläser erlernen das Blasen zumeist in der heimischen Bläsergruppe. Die Ausbildung dort ist manches mal nicht erschöpfend, und so gibt es einige Möglichkeiten sein Können auf Seminaren zu verbessern. 

Im Folgenden eine Bestandsaufnahme an Seminarmöglichkeiten für das Jagdhornblasen:

Weiterlesen: Der Hornbrief Dezember 2019 - Seminarmöglichkeiten für Jagdhornbläser

Hornbrief 2019 11Hornbrief November 2019 - Weihnachtslieder auf dem Parforcehorn

Fanfaren, Jagdleitsignale, Ehrungsstücke für Wild und Jagdherren und andere Honoratioren sind Kernbereich der (funktionalen) Jagdmusik. Darüber hinaus gibt es viele Erweiterungen mit z.B. Phantasiestücken, mit Märschen, Polkas oder Walzern zur Unterhaltung eines Publikums. Häufig wurden und werden auch Anleihen aus dem Volksmusik-Bereich gemacht, so gibt es ein "Auf, auf zum fröhlichen Jagen", den "Jäger aus Kurpfalz" oder ein "Kein schöner Land" für Parforce in Es.

Weiterlesen: Der Hornbrief November 2019 - Weihnachtslieder auf dem Parforcehorn

Hornbrief Oktober 2019 - Komponistenportrait Leopold Kozeluh

Vorspann – die Begründung der Parforcemusik in Böhmen – Anton Graf Sporck

Der Begründer des berühmten St. Hubertus-Jagdordens in Böhmen war Frantikk Anton Graf Sporck (1662-1738), in der böhmischen Kulturgeschichte durch die Mannigfaltigkeit seines künstlerischen Mäzenatentums berühmt (Bildhauerei, Herausgabe von seltenen Drucken, Musik), unter seinen Zeitgenossen bekannt als leidenschaftlicher Jäger. Die aristokratische Gesellschaft der Parforcejäger gründete er auf seiner Herrschaft Lysá (Lissa) a/Elbe im Jahre 1695.

Mit dem Namen des Grafen Sporck und seinen weidmännischen Liebhabereien ist auch die Geschichte des Jagdhorns in Tschechien verknüpft. Der Graf unterhielt Beziehungen zum französischen Königshof, wo er zum erstenmal dieses Instrument spielen hörte. Nach seiner Rückkehr sandte er zwei seiner Diener nach Versailles, damit sie sich dort im Hornspielen ausbildeten; dieses Instrument wurde dann bei Jagden und — nach französischem Muster — auch in der Kunstmusik verwendet.

Weiterlesen: Der Hornbrief Oktober 2019 - Komponistenportrait Leopold Kozeluh

2019 09 Notation00Hornbrief September 2019 -Geschichte der Notation

hier ein kleiner Exkurs für besonders Interessierte und Spezialisten….

Während die Musikgeschichte bis vor ca. 20-30 Jahren (!!!) noch davon ausging, dass die erste Notation erst mit dem Mittelalter aufkam (und manch hartnäckige Vetreter noch heute…), zeigen heutige Forschungen, dass bereits in Griechenland Musikstücke notiert wurden (und noch früher in Mesopotamien – diese wurde jedoch bis heute nicht entschlüsselt).

Die Notationsform der alten Griechen kann eingeteilt werden in

  1. die Vokalnotation und
  2. die Instrumentalnotation.

Weiterlesen: Der Hornbrief September 2019 - Geschichte der Notation

Hornbrief August 2019 - Große Männer des Horns

Mit freundlicher Erlaubnis - Gastbeitrag von Reinhard Proske

Da wo nicht ein einzelner Jäger still auf die Jagd geht, sondern wo mehrere Jäger in Gesellschaft jagen, ist die Verständigung untereinander – auch über große Strecken unumgänglich.

Seit Urzeiten wird dazu das in der Natur weitklingende Horn von den Jägern benutzt. Zunächst in der Form eines naturbelassenen Tierhorns, später als aufwendig geschmückte und mit filigranen Schnitzereien versehene Olifanten – aus dem Stoßzahn eines Elefanten geschnitzt – und in der weiteren Entwicklung durch vom Menschen hergestellte Hörner aus Metall ersetzt.

Weiterlesen: Der Hornbrief 2019-08 Große Männer des Horns

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Hornbrief Juli 2019 - Das Musikinstrumentenmuseum in Kremsegg (Österreich)

Update August 2019: Das Museum in Kremsegg wurde geschlossen. Die Instrumente und Noten werden derzeit ins Landesmuseum nach Linz verlagert und sind in Zukunft dort zu besichtigen.

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...besuchenswert ist das Musikinstrumentenmuseum Schloss Kremsegg in Oberösterreich (www.schloss-kremsegg.at).

Am 22. Oktober 1996 wurde das Musikinstrumenten-Museum mit seiner ersten Ausstellung „Raritäten der Bläsermusik – Die Blasinstrumente im Wandel der Zeit“ eröffnet. Heute sind auf Schloss Kremsegg fünf Dauerausstellungen zu Musikinstrumenten und Komponisten zu sehen. Wechsel- und Sonderausstellungen laden zu einem wiederholten Besuch des Museums ein.

Weiterlesen: Der Hornbrief 2019-07 Musikinstrumentenmuseum in Kremsegg

Hornbrief Juni 2019 - Gastbeitrag von TrumpetScout: "Ansatztypen: über Upstreamer, Downstreamer und die richtige Mundstückposition"

es gibt so viele Meinungen über die richtige Mundstückposition wie es Bläser gibt. Aber immer muss der eigene Ansatz selbst gefunden werden - zumindest mit Unterstützung eines Lehrers. Trumpetscout - Trompeter - schrieb in seinem Blog im März 2017 einen interessanten Artikel über die unterschiedlichen Typen - und dass es nicht die eine Wahrheit gibt! Herzlichen Dank für die Zusage zur Verwendung! (http://trumpetscout.de/)

(diese Aussagen gelten bei uns vorwiegend für das Fürst-Pless-Horn - bei den Parforcehörnern gehen wir meistens davon aus, dass wir die Töne mit der (schwingenden) Oberlippe erzeugen)

Martin Geyer

Weiterlesen: Der Hornbrief 2019-06 Ansatztypen

Hornbrief Mai 2019 - Neue Noten

in einem der letzten Hornbriefe wurde das Kulturgutarchiv von Oralité besprochen. Dieses Archiv listet einen großen Fundus an Noten für Trompe, bzw. Parforcehörner. Das Archiv ist frei zugänglich. Ich erlaube mir Ihnen hiermit eine Auswahl der Noten zur Bereicherung ihres Repertoires zur Verfügung zu stellen:

Weiterlesen: Der Hornbrief 2019-05 Neue Noten

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