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Zur Kontrolle der Tonhöhe empfiehlt sich ein Stimmgerät oder "Cleartune" die App auf dem Iphone

 

Als kleine Übung nimmt man am besten eine Melodie, die man gut kennt und probiert am besten mal einfach aus.

Die meisten einfachen Volkslieder z.B. "Guten Abend, gut Nacht" lassen sich sehr schön auf  dem Parforcehorn nachblasen. Man entwickelt sehr schnell ein gutes Gefühl für die Intonation.

Man kann das Thema "Stopfen" natürlich noch beliebig ausdehnen und versuchen, alle anderen chromatischen Töne auch noch  zu blasen. Teilweise wird dies sogar gefordert bspw. bei Rochard. Aber die Grenzen zum Inventionshorn sind fliessend. Man sollte die gestopften Töne nur für kurze Passagen benutzen, um sich nicht stilistisch zu sehr  von der Jagdmusik abzuwenden.

Eine ganz neue Dimension von Musik mit gestopften Tönen findet man bei den Kompositionen von Gaston Chalmel, Sylvain Oudot vertreten in der Gruppe Le Débuché de Paris. Ich kann nur die neue CD "Musique sacrée" empfehlen. Das ist allerdings schon keine Jagdmusik mehr.

Passendes Notenmaterial dazu findet man auf der Internetseite des Débuché

http://philippe.egret.free.fr/partitions/cadre%20partitions.htm

 

zur weiteren Lektüre empfehle ich auch die Seminarunterlagen "Schalten" und "Stopfen" bei umschaltbaren B/Es Parforcehörnern, mit entsprechenden praktischen Übungen von  Reiner Kloss, BJV Seminar in Beilngries-Leissing 2008

 

Das Stopfen beim Wald(Ventil)horn-nicht Parforcehorn!

Die Umleitung der Luft in die Ventile bewirkt beim 1.Ventil eine Erniedrigung des Tones um einen Ganzton, beim zweiten Ventil um einen Halbton und beim dritten Ventil um einundeinhalben Ton.

Dadurch kann von den Naturtönen ausgehend, jeder Ton der Tonleiter auf dem Instrument erreicht werden. So ist man nicht mehr auf das Stopfen für chromatische Veränderungen angewiesen.

Beim Waldhorn nutzt man die Stopftechnik eigentlich nur  um besondere akustische Effekte wie die Echowirkung zu erzielen.  Man nimmt dazu  die Hand oder einen Stopfer (Sordine) aus Pappe oder Kunststoff, den man in den Trichter einführt. Der Echoton soll  leiser und mit anderen Obertönen sein, aber die dieselbe Tonhöhe behalten wie der Originalton. Um dies zu erreichen bedient man sich des des Stopfventils. Dies wird mit dem Daumen bedient. Es verlängert die Luftsäule wieder um einige cm und senkt so den hochgesprungenen, gestopften Ton wieder auf die ursprüngliche Lage und und kompensiert so.

 

 

 

 

 

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