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Halbgedämpfte Töne = Erniedrigung um  1 Halbton

 

Hier  handelt sich vorwiegend um die Töne a1, h1, f2 und a2, aber auch cis ,dis (es) ,fis

Hier muss nur eine kleine Sekunde heruntergedämpft werden, um den gewünschten Ton zu erreichen.

Das gelingt ganz leicht durch Manipulation nur mit der Hand.

 

Der Ton h1: Speziell in der dritten Stimme ist der Ton h ein wichtiger Teil im gehaltenen Akkorden in den Fermaten. Beim Umschalthorn kann man h1 einfach schalten. Beim reinen Es-Horn wird der Ton von c2 heruntergedämpft.

Das f2: Der 13 NT (das falsche Fa)  ist in der Tonlage  eher ein tiefes fis daher kann man es leicht dämpfen, geht also vom f2 aus. Eine leichte Dämpfung des F2 kommt dem diatonischen Gehör des Zuhöres entgegen, er wird den Ton nicht so schräg empfinden

Der Ton a1: Es ist wichtig, dass man beim  a und h einen anderen Ansatz  (b versus c1) findet.   Daher dämpfen wir das a vom b herunter. Speziell beim a1/a2 braucht man nur ganz leicht zu dämpfen, weil das b in der Naturtonreihe  etwas zu tief liegt und es nur einen kleinen Schritt zum a hinunter  braucht. Das a1 ist nicht schaltbar, sondern muss auch auf dem Umschalthorn gestopft werden.

 

Das a2: wird vom b2 heruntergedämpft, es ist allerdings schwierig, denn man trifft gerne den Naturton a2, welcher eher ein etwas tiefes as darstellt. Hat man die Möglichkeit zu schalten, sollte man die besser nutzen

Wendet man diese Technik konsequent an kann man auch noch viele weitere Töne erzeugen, so dass der Gesamte Tonumgang eines Es - Hornes wie folgt angegeben werden kann.

Die ersten Töne in der Bassreihe werden durch einen tiefen Ansatz vom Pedal C zum Pedal G herunter erzeugt.

 

Voll gedämpfte Töne = Erniedrigung um 2 Halbtöne:

 

Will man einen Ton um einen Ganztonschritt (grosse Sekunde)  erniedrigen, muss man noch etwas mehr dämpfen. Die Hand dreht sich stärker in die Stürze und der Ton wird durch nachlassende Lippenspannung und Öffnen des Unterkiefers noch etwas mehr nach unten korrigiert. Man muss schon "in die Vollen gehen" um die Senkung des Tones zu bewältigen.

Diese Manipulation hebelt sehr am Lippenansatz des Mundstückes, umso mehr wie der Windungsdurchmesser des Hornes größer ist. Das volle Dämpfen ist meines Erachtens auf dem großen zweinhalbwindigen Horn nicht praktikabel, mit Einschränkungen nur bei der Trompe d´Orleans oder dem dreieinhalbwindigen Parforcehorn in Es. In der Regel wird man aber voll gedämpfte Töne beim Parforcehorn vermeiden, des wegen sind sie auch nicht in der Darstellung der kompletten Tonleiter (s.o.)  erfasst.

Merke: Große  Sekunde = Stark Dämpfen + Lippenansatz +Unterkiefer weiter öffnen

Der Ton d1:   Ganztonschritt vom E herunter. Kann beim Umschalthorn geschaltet werden

Der Ton f1 :   Ganztonschritt vom G herunter. (Beim Inventionshorn nach oben gestopft)

Nun sollte man in der Lage sein die einfache  Tonleiter lückenlos von c1 nach c2 zu spielen. Ob voll gedämpfte Töne auch flüssig in einer Passage gespielt werden können hängt von dem Geschick des Hornisten ab. Beim d1 kann man die Passage auch an ein Umschatlhorn übereignen, wenn der Ton wichtig ist.

 

 

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