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Die Stopftechnik beim Naturhorn (Inventionshorn)-nicht Parforcehorn!

Das Stopfen  beim Inventionshorn wird ausgeführt in dem man die Finger der rechten Hand schnabelartig zuspitzt und fest in die Mensur der Stürze presst. Dieses völlige Stopfen wird als „Chiuso“ bezeichnet. Dadurch bekommt der Ton einen näselnden, echoartigen Charakter, ist leiser und beim F Horn einen halben Ton, beim B Horn um einen ¾ Ton höher

Der Ton „springt“ hoch.

Es gibt von Henri Kling eine Hornschule, in der er sich unter anderem mit Naturhorn und mit der Stopftechnik beschäftigt. Sie kann hier eingesehen und downgeloadet werden.  Abbildungen :Siehe Seite 21ff. der Hornschule


 

Die Stopf- oder Dämpfungstechnik beim Parforcehorn, das Bougieren (Beugen)  der Töne

Wegen der Verwechselungsgefahr mit Techniken beim Inventionshorn oder Waldhorn sollte man den Begriff "Bougieren" oder "Beugen" verwenden,  gemeinhin wird aber beim Parforcehorn  doch vom "Stopfen" gesprochen, also lassen wir es dabei.

Mancherorts wird auch vehement vertreten, dass man das Parforcehorn gänzlich offen spielen soll,  das heisst auf die Beugetechnik komplett zu verzichten und sich auf die Naturtöne beschränken. Dies ist meiner Meinung nach aber nicht richtig und kennt man sich in der Literatur aus, findet man mannigfaltig Passagen, in den bougierte Töne vorgeschrieben sind. Es offensichtlich, dass  wegen der Hebelwirkung auf das Mundstück die Technik beim kleinen dreieinhalbwindigen Horn oder der Trompe besser umzusetzen ist als beim großen zweieinhalbwindigen Horn, das soll uns aber nicht stören, mit etwas Gewöhnung machen Stopfpassagen auch auf dem großen Horn Spass.

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