Für einen sauberen Anstoß ist Zungenarbeit gefragt.

Die Zungenspitze startet den Ton, sie kann weich oder hart anstoßen, je nachdem ob sie breit und weich oder spitz und hart ist.

Der Zungenrücken hilft dem Luftstrom, Bindungen geschmeidig auszuführen. Er wölbt sich dabei gegen den Gaumen und moduliert den Luftstrom.

Neben der Zungenarbeit ist aber auch mimische Arbeit gefragt. Die Entspannung des Tones wird durch die Gesichtsmuskulatur gewährleistet. Das bedeutet wie beim deutlichen Sprechen viel Arbeit mit den Backenmuskeln, wie auch beim Singen (daher spricht man vom cantabilen Blasen)  Eine deutliche Artikulation kostet enorme Kraft, lohnt sich aber für die Aussage der Musik. Es bildet sich ein Zusammenspiel zwischen dem Ringmuskel der Lippen (Pfeifansatz) und dem Backenmuskel (M buccinator) (Lächelnder Ansatz). Es ist wie ein ständiges Tauziehen zwischen zwei gleich starken Partien, von denen keiner gewinnt. Ein zu sehr lächelnder Ansatz ist ein Fehler, ein pfeifender Ansatz ebenfalls. Richtig wäre ein "süß-saures "Lächeln.

Die dritte und vierte große Komponente, dier Unterkiefer/ Hals,   die Luftführung und die Stütze müssen an anderer Stelle angesprochen werden.

Wenn graphisch vor dem Dreieick sich zu breites  Rechteck befindet, also ein langes Plateau hat der Ton einen unschönen, hupenden Charakter.

Hier fehlt die Arbeit der Zungenspitze, die Entspannung des Tones setzt zu spät ein.

"Ta-Daa-Da-Daa-Da-Daaa". unsauber-hupend

Bei D als Anfangskonsonant ist die erste vertikale Seite des Dreiecks nicht mehr gerade und wird zusehends runder . Die Form wird karottenartig.

 

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